C.Woermann: Mit technischem Know-how in Afrika zuhause. Seit 1837.

Der Sitz von C. Woermann im Laufe der Zeit.

Der Sitz von C. Woermann im Laufe der Zeit.

Der Eingang des Afrikahauses mit dem Wahehe-Krieger und den schmiedeeisernen Palmen im Tor.

Der Eingang des Afrikahauses mit dem

Wahehe-Krieger und den schmiedeeisernen

Palmen im Tor.

Eingang des Elefantenhauses und dies Rückseite des Afrikahauses heute an der Willy-Brandt-Straße.

Eingang des Elefantenhauses und

die Rückseite des Afrikahauses heute

an der Willy-Brandt-Straße.

Der Innenhof heute und vor dem Krieg.

Der Innenhof heute und vor dem Krieg.

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Afrikahaus

Das Afrikahaus: ein bisschen Afrika in Hamburg


Das Afrikahaus wurde zwischen 1899 und 1901 nach den Plänen von Martin Haller als Firmensitz für C. Woermann, die Woermann-Linie und die Deutsche Ost-Afrika-Linie erbaut und ersetzte das dort stehende Wohn- und Kontorhaus der Firma (vom Architekten der Hamburger Neuen Börse Joachim Forsmann) sowie das benachbarte Althamburger Bürgerhaus Große Reichenstraße Nr. 31/35.

Martin Haller (1835-1925) gilt als einer der prägenden Hamburger Architekten der Jahrhundertwende, der durch mehrere Kontorhäuser und Villen, u. a. der Laeiszhalle (1908), dem 3. Alsterpavillon (1874-1900), dem Hapag-Gebäude an der Binnenalster (1903), dem Dovenhof (1886-1961) sowie mit dem Rathaus (1897) das Stadtbild Hamburgs mitgestaltete.

Haller nutzte die hafennahe Lage des Afrikahauses am Fleet an der Gröningerstraße, die Nähe zur neu errichteten Speicherstadt (Baubeginn 1883) und die künstlerische Gestaltung der Fassaden, um die überseeischen Handelsbeziehungen von C. Woermann zu unterstreichen. Entstanden ist ein einmaliges Beispiel Hamburger Architektur vor internationalem Hintergrund.

Durch den Toreingang der Fassade in den Farben der Reederei-Flagge, vorbei an der Bronzestatue eines afrikanischen Wahehe-Kriegers aus Bronze (erschaffen von Walter Sintenis) öffnet sich der Eingang in den Hof des Afrikahauses.

Die insgesamt 7.500 Quadratmeter Mietfläche teilen sich in ein Vorderhaus, zwei Hofriegel und das von zwei gusseisernen Elefanten (von Carl Börner) „bewachte“ Elefantenhaus.

Nach dem zweiten Weltkrieg

Ost- und Südflügel des Gebäudes und das Wandmosaik im Innenhof wurden 1943 teilweise zerstört, das Fleet an der Gröningerstraße hinter dem Haus nach dem Krieg zugeschüttet, um Platz für die neuen Ost-West-Straße, die heutige Willy-Brandt-Straße, zu schaffen.

Seit 1972 steht das Gebäude unter Denkmalschutz. Es ist heute das einzige Gebäude, das in der Großen Reichenstraße noch aus der Zeit erhalten geblieben ist.

Im Februar 1999 wurden diverse Umbau und Rekonstruktionsmaßnahmen durch das Architekturbüro Frank M. Eßwein fertig gestellt, die die Ideen Martin Hallers unterstreichen und fortsetzten. So wurde u. a. der im Krieg zerstörte Ostflügel und das Elefantenhaus modern rekonstruiert und aufgestockt.

Neben dem Schwerpunkt der zeitgemäßen Ausstattung wurde die Sanierung in enger Zusammenarbeit mit dem Denkmalschutz der Stadt Hamburg durchgeführt. So ist es heute wieder möglich, typische Stilmerkmale wie Gussstützen, Kappendecken, Stiltüren sowie das Wandmosaik mit afrikanischen Motiven und die Portalelefanten in einem funktionalen und atmosphärischen Umfeld zu zeigen.

Mehr Informationen finden Sie auf der Website des Afrikahauses.